Das Heidelberger Krematorium auf dem Bergfriedhof

2011 wurde das Krematorium auf dem Heidelberger Bergfriedhof 120 Jahre alt. Aus diesem Anlass widmen wir uns etwas ausführlicher den Anfängen der Feuerbestattung in Heidelberg.


Ein Überblick als Einleitung

Bergfriedhof - Krematorium
Bergfriedhof - Krematorium

Am 22. Dezember 1891 wird das Heidelberger Krematorium, es ist bis heute ununterbrochen in Betrieb, vom “Comite zur Errichtung eines Crematoriums” feierlich der Stadt Heidelberg übereignet. Als Vertreter der Stadt übernehmen Bürgermeister Ernst Walz und die Stadtkommission die Inbetriebnahme des Krematoriums. Der Bau wurde durch Ausgabe von rückzahlbaren unverzinslichen Anteilscheine zu je 100 Mark seitens der “Heidelberger freien Vereinigung von Freunden der fakultativen Feuerbestattung” finanziert.

In anderen deutschen Städten entstehen zwar zur gleichen Zeit wie in der Universitätsstadt Heidelberg Krematorien oder sind in Planung, doch werden Finanzierung, Genehmigungsverfahren und Bau sowie Inbetriebnahme des Heidelberger Krematoriums außerordentlich zügig durchgeführt. Nachdem das Großherzogtum Baden die Feuerbbestattung zulässt, genehmigt am 14. Mai 1891 der Bürgerausschuss die Überlassung von freier Fläche auf dem Heidelberger Bergfriedhof an das “Comite zur Errichtung eines Crematoriums”. Am 29. Juni 1891 erfolgt der erste Spatenstich und am 13. Juli 1891 beginnt man mit der Errichtung des Fundaments. Am 4. August 1891 wird der Grundstein gelegt, die “Weiherede” hält Herr Dr. von Oechelhäuser, Prof. der Kunstgeschichte. Am 12. Dezember 1891 ist der Bau samt dem Einbau des Ofens “vollendet”.


So entsteht in weniger als 5 Monaten nach den Plänen des Heidelberger Architekten Philipp Thomas das Krematorium. Für die Konstruktion und den Einbau des Ofens zeichnet Oberst Klingenstierna aus Schweden. Der Fabrikant Fritz Landfried jr. und der Architekt Philipp Thomas haben die Fäden in der Hand und sorgen für einen reibungslosen Ablauf. Damit hatten die Befürworter der Feuerbestattung in Heidelberg die Nase vorne und sind Stolz, dass hier nach Gotha (1878) das zweite Krematorium Deutschlands in Betrieb genommen wird.

Am Vormittag des 23. Dezember 1891 findet die Einäscherung des bereits im Juli verstorbenen Dr. Karl Friderichs statt. Anwesend sind dabei auch Bürger, die ein wissenschaftliches Interesse daran habe, die erste Kremierung einer Leiche im Heidelberger Krematorium zu verfolgen. Die Witwe des Verstorbenen gibt dazu Ihr Einverständnis.


Die Trauerfeier zur ersten Feuerbestattung auf dem Bergfriedhof

Bergfriedhof, Krematorium Kandelaber
Krematorium Kandelaber

Am Vormittag des 23. Dezember 1891 werden die sterblichen Überreste des bereits im Juli verstorbenen Dr. Karl Friderichs eingeäschert. Doch zuvor findet die kirchliche Feier in der Leichenhalle auf dem Heidelberger Bergfriedhof statt, die Trauerrede hält der Stadtpfarrer der altkatholischen Gemeinde Dr. Stubenvoll.
In der Einleitung der Rede sagt der Geistliche, dass am 28. Juli 1891 auf diesem Friedhof die Trauerfeier für den Verstorbenen Dr. Carl Friderichs stattfand, nicht aber “das Begräbnis der irdischen Hülle… “ “… dass es der Wunsch des Verstorbenen ist, durch Feuer bestattet zu werden und man sich deshalb abermals versammelt hat und dass…” “… zugleich mit dieser ersten Feuerbestattung das hiesige Krematorium eröffnet und demselben, wenn ich so sagen darf, die kirchliche Weihe gegeben werden soll.”

Weiter geht Pfarrer Dr. Stubenvoll dem Anlass entsprechend, “auf die Stellung der Feuerbestattung im Christentum” ein und betont, dass die Verbrennung von Verstorbenen seit der Antike als Bestattungsform existiert und Vorurteile überwunden werden sollen. Es muss einem jeden Menschen freigestellt sein, wie er sich bestatten lassen möchte, die “Heilighaltung des Gefühls” also respektiert werden soll. Er zitiert sinngemäß Augustinus mit den Worten “im Notwendigen Einheit, im Zweifelhaften Freiheit, in Allem die Liebe” und schließt daraus “Darum die Freiheit der Erdbestattung für all diejenigen, welche wollen, dass ihre irdischen Überreste im Schosse der Erde begraben werden, aber auch Freiheit für diejenigen, die sich dem immer mehr Bahn brechenden Prinzip der Bestattung durch die reinigende Kraft der Flammen den Vorzug geben, in Allem aber die Liebe.” Zuvor sagt er in seiner Rede, “was irdisch ist am Menschen, was aus den Elementen der Natur gebildet ist, kehrt wieder zur Natur und deren Elementen zurück” und zitiert den greisen Bischof Ignatius von Antiochien, der auf Befehl des Kaisers Trajan den wilden Tieren vorgeworfen wurde mit den Worten “Was liegt daran, oh Trajan? Wirf mich ins Meer, schleppe mich auf den Scheiterhaufen oder lasse mich von den Zähnen wilder Tiere zerrieben werden, damit ich als ein Brod Christi erfunden werde! Meinen Geist geht das nichts an!!”.
Die vollständige Rede von Pfarrer Dr. Stubenvoll ist bei Leimbach, HD 1892, 51ff; und bei Phoenix, Wien 1892, Jg. 5, Nr.2, 20f; (s.u. Literatur / Quellen) nachzulesen.


Die ersten beiden Einäscherungen im Heidelberger Krematorium

Die erste Einäscherung im Heidelberger Krematorium findet am Vormittag des 23. Dezembers 1891 statt. Anwesend sind auch Bürger, die ein wissenschaftliches Interesse daran habe, die Kremierung einer Leiche zu verfolgen. Die Witwe des Verstorbenen gibt dazu Ihr Einverständnis.

Die Einäscherung dauert 4 Stunden, die Vorheizzeit 4 Stunden u. 25 Minuten. Es werden 520 Kilogramm Koks verbraucht. Die Kosten für das Brennmaterial betragen 10,92 Mark, der Arbeitslohn beträgt 7 Mark.
Gleich im Anschluss findet die Verbrennung des Verstorbenen Joseph Werner aus Baden statt. Hier fällt die Vorheizzeit weg, der Verbrennungsvorgang dauert nur noch 2 Stunden und 15 Minuten. An Koks werden 130 Kilogramm verbraucht, es fällt kein weiterer Arbeitslohn an. Zwei Einäscherungen an einem Tag ist im folgenden Betriebsjahr nur ein weiteres Mal zu verzeichnen. Trotzdem beträgt der Verbrauch an Koks durchschnittlich nur noch 350 Kilogramm je Kremierung. Vom 23. Dezember 1891 bis zum 31. Dezember 1892 werden insgesamt 60 Verstorbene im Heidelberger Krematorium eingeäschert. Sie wohnten nicht nur in Heidelberg sondern wurden aus anderen Städten nach Heidelberg zur Kremierung überführt. Die weiteste Überführung findet aus Düsseldorf und Freiburg statt. (Phönix, Wien 1893, 73f; s.u. Literatur / Quellen)


Die Kosten für Feuerbestattungen

Krematorium, Kolumbarien rechts
Krematorium, Kolumbarien rechts

Die Feuerbestattungstaxen bei Inbetriebnahme des Heidelberger Krematoriums betragen für “die Einäscherung einer Leiche mit allen zu diesem Zweck notwendigen Verrichtungen bis zur Ablieferung, bzw. einschliesslich der Beerdigung in den zur Aufnahme von Aschenresten besonders bestimmten allgemeinen Leichenfeldern 25 Mark, jede unmittelbar darauf folgernde 10 Mark. In diesem Falle werden die Kosten auf die Bestattungen verteilt.”
Für die anschließende Beisetzung der Asche können Urnenwahlgrabstätten für 40-50 Mark erworben oder es kann die schon vorhandene Familiengrabstätte genutzt werden. Für die Benutzung des Friedhofs fallen Kosten zwischen 25 Mark und 50 Mark an. Für die Beerdigung “Auswärtiger” gelten besondere Bestimmungen, ggf. findet dabei der Erwerb von Anteilscheinen Berücksichtigung. Die Ascheurnen waren aus Holz oder Blech für 1,50 Mark, aus gebranntem Ton mit Verzierungen für 10 Mark oder aus gebranntem Ton in Majolika-Ausführung für 15 Mark zu erwerben.

Zusatzgebühren, die für die Rückzahlung der Anteilscheine erhoben werden betragen für jede Feuerbestattung 20 Mark, Auswärtige zahlen 40 Mark. Bei “minder Bemittelten” kann der Stadtrat den Zusatzbeitrag erlassen. Während die 120 Urnennischen im Krematorium für Familien mit Anteilscheinen unentgeltlich zur Verfügung stehen, kann das Nutzungsrecht an einer Urnennische, solange Nischen unbesetzt sind, für nicht Anteilseigner auf 20 Jahre für 40 Mark vergeben werden. 15 Mark für eine Marmortafel mit Schrauben sind von allen Nutzern einer Urnennische zu zahlen. Sobald sich das Krematorium amortisiert hat, fällt die Zusatzgebühr weg.
(Leimbach, HD 1892, 47ff, s.u. Literatur / Quellen)


Die Urkunde im Grundstein

Wie die Heidelberger Bürger “Ihr” Krematorium bekamen, kann man der Urkunde entnehmen, die in den Grundstein des Krematoriums eingelegt wurde. Die Urkunde trägt den einführenden Satz “Einer Sitte unserer Zeit folgend, wollen auch wir zum Gedenken der kommenden Geschlechtern den Grundmauern des Baues, den wir zur Vornahme der Feuerbestattung hier errichten, eine Urkunde über die Vorgänge, welche dem Entstehen des Werkes vorangingen, einfügen”

Weiter erfahren wir u. a. dass, nachdem das Krematorium in Gotha als erste Feuerbestattungsanstalt 1878 in Betrieb genommen war, das Interesse Heidelberger Bürger an der Möglichkeit einer fakultativen, also einer frei wählbaren, Feuerbestattung, zu steigen beginnt und 1886 unter Federführung des Chemikers Dr. Salzmann ein “loser Verein ohne Staus der sich dem größeren Verband der rheinländischen freien Vereinigung von Freunden der Feuerbestattung einfügte” entsteht. (Anm.: später “Heidelberger freie Vereinigung von Freunden der fakultativen Feuerbestattung”)

Am 11. März 1890 beginnt man mit der praktischen Umsetzung für den Bau eines Krematoriums in Heidelberg indem eine Eingabe an das großherzogliche Ministerium des Inneren klären soll, ob das Errichten eines Krematoriums ggf. genehmigt wird und welche Formalitäten erforderlich sind. Am 17. Juni 1890 wird positiv beschieden unter der Voraussetzung, dass die gesetzlich vorgeschriebenen ortspolizeilichen Vorschriften bez. Feuerbestattungen erlassen werden. Die Beschaffung der nötigen Unterlagen und weitere Formalitäten sowie das Einwerben der nötigen Mittel für den Bau eines Krematoriums in Heidelberg übernimmt das neu gegründete “Comite zur Errichtung eines Crematoriums” unter der Leitung des Fabrikanten Fritz Landfried jr.(Da führende Mitglieder auch Stadträte waren, werden behördliche Angelegenheiten zügig geregelt).

Am 15. Dezember 1890 überreicht das “Comite zur Errichtung eines Crematoriums” dem Heidelberger Stadtrat eine Eingabe – von mehr als 300 Bürgern unterstützt – mit der Bitte um unentgeltliche Überlassung eines Geländestückes innerhalb des Bergfriedhofs für die Errichtung eines Krematoriums. Die Kosten für den Bau will das Komitee aufbringen, nach Fertigstellung soll die Stadt das Gebäude übereignet bekommen und den Betrieb übernehmen.


Krematorium innen, Detailansicht
Krematorium innen, Detailansicht

Während des Genehmigungsverfahrens durch den Stadtrat werden bereits für den Bau des Krematoriums eingereichte Pläne geprüft.

Ein großes, geschlossenes Gebäude mit mehreren Räumen wird zwar in Betracht gezogen, muss aber aus Kostengründen verworfen werden. Den Zuschlag bekommt der Entwurf eines Gebäudes mit einer breiten Treppe die zu einem offenen Vorraum führt an den sich eine halbkreisförmige Apsis anschließt. An den beiden Innenwänden des Vorraums befinden sich Urnennischen. Die Pläne stammen von dem Heidelberger Architekten Philipp Thomas.

Am 14. Mai 1891 genehmigt der Bürgerausschuss die Überlassung von freier Fläche auf dem Heidelberger Bergfriedhof an das “Comite zur Errichtung eines Crematoriums”. Am 29. Juni 1891 erfolgt der erste Spatenstich und am 13. Juli 1891 beginnt man mit der Errichtung des Fundaments. Am 4. August 1891 wird der Grundstein gelegt und am 12. Dezember 1891 war der Bau samt dem Einbau des Ofens “vollendet”. So entsteht in weniger als 5 Monaten nach den Plänen und unter der Leitung des Heidelberger Architekten Philipp Thomas das Krematorium. Für die Konstruktion und den Einbau des Ofens zeichnet Oberst Klingenstierna aus Schweden. Über die Finanzierung steht in der Urkunde, dass von den zu erbringenden etwa 46.000 Mark am Tag der Grundsteinlegung bereits 42.200 Mark bereit stehen. Erreicht wurde dies durch die Ausgabe von rückzahlbaren unverzinslichen Anteilscheinen zu je 100 Mark.


Am Schluss der Urkunde wird “all den Gebern, die so nach Vermögen zu dem Werke beigetragen haben, und nicht zum mindesten der verehrlichen Stadtverwaltung, welche in entgegenkommender Weise nicht nur den Platz unentgeltlich abgegeben, sondern auch durch die sofortige Herstellung der Zufahrtswege und Freilegung des Platzes so wesentlich dazu beigetragen hat, den Bau in seiner monumentalen äußeren Erscheinung hervortreten zu lassen” wärmstens gedankt.

Die dem Grundstein beigelegte Urkunde wurde vom “Komitee” unterzeichnet: “H. Behaghel, Baurath. Wilh. Hoffmann, Stadtrat. . Landfried jr., Fabrikant. C. Leimbach, Satdtrat. G. Meyer, Geheime-Hofrat. V. Meyer, Geheimerat. A. v. Oechelhäuser, Professor. E. Reis, Fabrikant. C. Spitzer, Privatmann. K. Zangmeister, Hofrat.”

Weitere “Beilagen” sind: Pläne des Baus und des Ofens, Verzeichnis der Zeichner der Anteilscheine, ein Exemplar der Vorlage an den Bürgerausschuss vom 14. Mai 1891 und Münzen (1, 2, 5, 10 Pf., 1 Mark).


So wird der Bau des Krematoriums finanziert

Krematorium außen, Mamortafel
Krematorium außen (südlich), Marmortafel mit Inschrift

Da die Finanzierung bei Grundsteinlegung nicht abgeschlossen war, hier die ganze Geschichte über das Aufbringen der erforderlichen Mittel für den Bau des Heidelberger Krematoriums und deren Rückzahlung:

Laut “Kosten-Zusammenstellung für die Feuerbestattungsanstalt” (Leimbach 1892, 50; s.u. Literatur / Quellen) betragen die Gesamtkosten 44,777 Mark. Für den Bau sind Kosten in Höhe von 35.240 Mark aufzubringen, für den Verbrennungsofen weitere 9.537 Mark. Die Benötigten Mittel werden durch die Ausgabe von rückzahlbaren unverzinslichen Anteilscheine zu je 100 Mark seitens des “Comite zur Errichtung eines Crematoriums” bzw. der “Heidelberger freie Vereinigung von Freunden der fakultativen Feuerbestattung” aufgebracht. 1892 beträgt die eingezahlte Summe durch den Kauf von Anteilscheinen bereits 45.600 Mark.

Die Stadt hat sich vertraglich in der Bürgerausschusssitzung am 14. Mai 1891 gegenüber dem “Comite zur Errichtung eines Crematoriums” verpflichtet, nach Übereignung und Inbetriebnahme des Krematoriums nur die während des Betriebs anfallenden Kosten einschließlich einer Rücklage für ggf. nötige Instandsetzungsmaßnahmen als Gebühren in Rechnung zu stellen um die Kosten für Feuerbestattungen attraktiv zu halten.

Die Rückzahlung von Anteilscheinen erfolgt jährlich über einen speziell hierfür eingerichteten Amortisationsfond, über die Reihenfolge entscheidet das Los. Der Fond speist sich aus Zusatzgebühren, die für jede Feuerbestattung erhoben werden. Einheimische zahlen 20 Mark Auswärtige 40 Mark je Einäscherung. Bei “minder Bemittelten” kann der Stadtrat den Zusatzbeitrag erlassen. Während die 120 Urnenischen im Krematorium für Familien mit Anteilscheinen unentgeltlich zur Verfügung stehen, kann das Nutzungsrecht an einer Urnennische, solange Nischen unbesetzt sind, für nicht Anteilseigner auf 20 Jahre für 40 Mark vergeben werden.


Die zu tilgende Restschuld für die Baukosten des Heidelberger Krematoriums beträgt im Januar 1900 nur noch 11.900 Mark., ein Grund, dass die höhere “Auswärtigentaxe” von 40 Mark auf 20 Mark. verringert wird und “weniger bemittelte” die Ascheurnen in Gräbern von Angehörigen, die auf den “allgemeinen Leichenfeldern” ihre Grabstätte haben, unentgeltlich beisetzen. Am 10. Januar 1900 findet im Heidelberger “Prinz Max” auf Veranlassung der freien Vereinigung von Freunden der fakultativen Feuerbestattung eine Versammlung statt, auf der darauf hingewiesen wird, “dass die an und für sich nicht allzu hohen Kosten der Leichenverbrennung sich in Zukunft um so billiger gestalten, je mehr davon Gebrauch gemacht wird.” (PHX-Wien 1900, Jg. 13, 57f;). Im Januar 1901 beträgt die Restschuld noch 8.500 Mark, sie soll in den nächsten drei Jahren getilgt sein um dann die Kosten für Feuerbestattungen beträchtlich herabsetzen zu können. (Phoenix, Wien 1901, Jg. 14, 55).


Bergfriedhof, Krematorium
Krematorium Bergfriedhof

Um dieses Ziel zu erreichen, “erging” ein “Rundschreiben” an “einen großen Theil der Einwohner Heidelbergs” in dem für die Feuerbestattung geworben wird und darum gebeten wird, der freien Vereinigung von Freunden der fakultativen Feuerbestattung als Mitglied beizutreten und weitere Mitglieder zu werben. Außer einem jährlichen Beitrag, der ab 2 Mark frei festgelegt werden kann, werden keine weiteren Verbindlichkeiten auferlegt. Außerdem erhalten die Mitglieder die monatlich erscheinende Fachschrift “Phönix” frei zugestellt. Das beigelegte Formular mit Briefumschlag soll den Entschluss beizutreten, unterstützen. Obwohl die Stadt Heidelberg der Betreiber des Krematoriums ist, halten es die Unterzeichner des “Rundschreibens” der Heidelberger freien Vereinigung von Freunden der facultativen Feuerbestattung nicht für die Aufgabe der Stadt “Propaganda” zu machen, sondern es ist Sache der Vereinigung. Unterzeichner: “H. Behaghel, Baurath. Prof. Dr. Th. Curtius, Geheimrath. Karl Fuchs, Stadtrath. Fr. Landfried, Fabrikant. Otto Petters, Verlagsbuchhändler. Ed. Reis, Privatmann. A. E. Stoll, Kaufmann. Ph. Thomas, Architekt. Prof. Dr. Karl Zangmeister, Geh. Hofrath.” (Vollständiger Text des Rundschreibens: Phönix, Wien 1901, Jg. 14, 91;).


Das Erscheinungsbild des Krematoriumbaus - einst und heute

Bergfriedhof, Krematorium Katafalk
Krematorium Katafalk

Für den Bau des Heidelberger Krematoriums wird ein Teil der 1889 zugekauften Fläche auf dem Bergfriedhof zwischen Kriegerdenkmal und dem Jüdischen Friedhof zur Verfügung gestellt. Es ist ein Platz, der bis heute das Bild des Heidelberger Bergfriedhofs entscheidend mit prägt.

Das Krematorium erinnert an den Vorraum eines antiken Antentempels mit Bauelementen dorischer Ordnung. Die vorgezogenen Seitenwände (Anten) haben am Mauerabschluss teilweise in die Mauer integrierte Pfeiler (Pilaster). Zusammen mit zwei eingestellten Säulen tragen sie das Gebälk und den Giebel. Dem Vorraum schießt sich eine halbrunde Apsis mit einer Kuppel als Deckengewölbe an. In ihrer Mitte befindet sich die Versenkungsvorrichtung für den Sarg. Sie wird durch eine Konstruktion, die an einen flachen Sarkophag erinnert, verdeckt. Bis in die 60er Jahre wurde die Vorrichtung genutzt und bei Feuerbestattungen über dem eingestellten Sarg 4 Säulen mit dem Deckel des “Sarkophages” als Baldachin errichtet. Wenn sich der Sarg in die Tiefer senkte, verschloss der Deckel die Öffnung und durch aufgelegte Blumen und Kränzen entstand das Bild eines Erdgrabes. Bei Trauerfeiern hatten bis zu 150 Personen in der Trauerhalle Platz, durch die offene Bauweise konnten weitere Trauergäste vor dem Gebäude der Zeremonie beiwohnen.


Betritt man den Heidelberger Bergfriedhof durch den Haupteingang (Rohrbacher Straße) läuft man direkt auf das Krematorium zu. Eine breite Treppe, flankiert von zwei prächtigen Kandelabern aus Sandstein mit plastischem Zierrat, lädt zum betreten des Gebäudes ein. In der Vorhalle angelangt, fällt der sorgfältig gearbeitete Terrazzoboden auf. In der Mitte erinnern, von floralen Elementen halb umfasst, eine Sanduhr, ein Totenkopf und zwei Schlangen an Vergänglichkeit und Erneuerung. Die Seitenwände links und rechts sind als Kolumbarien ausgearbeitet und bergen jeweils 60 Urnennischen, durch einen Fries aus plastischen Ornamenten auf halber Höhe in zwei Einheiten unterteilt. Jede Urnennische ist mit einer Marmorplatte verschlossen.

Welches Bild sich dem Besucher bei Eröffnung des Heidelberger Krematoriums beim Betrachten des Übergangs vom Vorraum zur Apsis und der Apsis selbst an Farbenspiel bietet, beschreibt Karl Leimbach in seinem 1892 erschienen Büchlein wie folgt (s. u. Literatur / Quellen, die Apsis wird hier als “Koncha“ bezeichnet):


Bergfriedhof, Krematorium Gebälkfries
Krematorium Gebälkfries

“Die Hauptlinie der äußeren Gliederung setzt sich im Vorraum fort bis zu der Stelle, wo die breite Öffnung der Koncha die Fläche durchschneidet und kräftige Pilaster als Begrenzung angeordnet erscheinen. Ein reiches Gebälk zieht sich unter der Decke hin; der Fries ist mit bronzierten Girlanden, über deren Mitte abwechselnd Phoenix und Sonne angebracht sind, verziert.
Ein Hauptgewicht bei der inneren Ausbildung ist auf die Gestaltung der Vorderansicht des Halbrundes gelegt. Der weite Bogen ruht auf stämmigen Pfeilern, welche in Stucklustro den warmen Ton des schwedischen Granits zeigen und sich kräftig von dem Grau des ansonsten Keuper-Pilasters abheben. Der als Unterbau dienende schwarze Sockel zieht sich in gleicher Weise um die Wand des Halbrundes herum. Die Archivolte ist in demselben Ton gehalten wie der Pfeiler, das Kapitäl des letzteren aus schwarzem Marmor hergestellt, sodass eine wirkungsvolle Trennung entsteht.


Die Untersicht des Bogens wird durch einen in einer Füllung liegenden, mit Eichenlaub und Palmblättern verzierten Wulst belebt. Auf dem Schlussstein ist ein Phoenix dargestellt, mit geöffneten Schwingen aus der läuternden Flamme hervorsteigend.
Besonderen Schmuck verleihen dem ganzen die beiden in den Zwickel ausserhalb des Bogens angebrachten und bronzierten Figuren in Flachrelief: zwei edle Frauengestalten über Lebensgrösse, die linke die trauernde Kleo mit über die Stirn hängendem Tuch, Geschichtsbuch und Schreibstift in der Hand, in die Halle schauend und die Vorgänge daselbst beobachtend, die rechte die Verklärung mit einer Palme in der rechten Hand, mit der linken Hand sich enthüllend, gen Himmel schwebend.
Die Wand der Koncha oberhalb des erwähnten Sockels ist in gelblichem Stucklustro gehalten mit Fugeneinteilung; als oberer Abschluss läuft in gleicher Höhe mit den Pfeilerkapitälen ein schwarzes Band herum, auf welchem abwechselnd Engelsköpfe und Sterne in Bronzeton plastisch hervortreten. Darüber steigt die Halbkuppel empor mit sich nach oben verjüngenden Sternen belebt, ein Wirkungsvoller Abschluss.“ (Leimbach, HD 1892, 38f; s. u. Literatur / Quellen)

Die Fassung einzelner plastischer Elemente ist heute nicht mehr vorhanden, deshalb die „historische“ Beschreibung besonders über die Farbgebung.


Krematorium, Fries außen
Krematorium, Fries außen

1899 ist in der Zeitschrift Phoenix ist zu lesen:
“Heidelberg, 20. November 1899. Crematorium. Unser Friedhof ist seit Samstag um eine neue Zierde bereichert. Das bisher leere Giebelfeld der Halle des Crematoriums ist durch eine von Künstlerhand gefertigte Giebelgruppe ausgefüllt worden. Dieselbe stellt zwei edelgeformte weibliche Figuren in liegender Stellung dar, welche eine in ihrer Mitte stehende Opferschale bekränzen. Die Gruppe ist von Bildhauer Born in Frankfurt a. M. entworfen und von Bildhauer Schulz in Wiesbaden in weissem Sandstein ausgeführt. Sie bietet in ihrer Gesamtheit ein äusserst harmonisches, ansprechendes Bild, namentlich sind hervorzuheben die edlen Züge der beiden Frauenköpfe. Dieser Schmuck ist ein Geschenk des Herrn Fabrikanten Fritz Landfried welcher sich bereits für dir Erbauung des Crematoriums in besonderer Weise Verdienste erworben hat. Alle Besucher des Friedhofs und namentlich alle Freunde der Feuerbestattung werden ihm für diesen neuen Beweis seines Interesses den wärmsten Dank zollen.“ (Phoenix, Wien 1900, Jg. 13, 21; s. u. Literatur / Quellen).


Dem können wir uns nur anschließen. Bewirkten der Triglyphenfries, gegliedert durch Metopen die alternierend ein Sonnensymbol und Sichel, geflügelte Sanduhr, Eichenlaub und eine Pflanze mit Wurzel zeigen und die Akrotäre zusammen mit dem Leeren Giebelfeld eher ein schlichtes, ja strenges Bild, so ist die Wirkung nun eine andere. Schon von weitem bekommt man den Eindruck eines prächtigen Bauwerkes mit künstlerischem Anspruch. Kommt man dem Gebäude näher, korrespondieren die beiden Frauengestalten im Inneren des Krematoriums mit den beiden Figuren im Giebel, es entsteht so das Bild eines Gebäudes, das in sich stimmig ist.

Auf einem Foto um 1928 wird die Treppe zum Krematorium durch eine Kette begrenzt. Die Treppe selbst wird von Gehölzen (in Kübeln?) flankiert. Auch im Inneren des Krematoriums stehen Kübelpflanzen. Im Hintergrund ist zu erkennen, dass sich über der Hebebühne ein katafalgartiger Aufbau mit Baldachin befindet, also wohl eine Feuerbestattung bevorsteht (Mushake, Ffm 1929, Abb. S. VII; s. u. Literatur / Quellen).


Krematorium, Mamortafel rechts
Krematorium, Marmortafel rechts

Rechts (südlich) an der Außenwand des Krematoriums ist eine schwarze Marmortafel in einem fensterartigen Rahmen angebracht. Auf ihr ist zu lesen:

“Errichtet
aus Freiwilligen Beiträgen
von
Freunden der Feuerbestattung

Der Benutzung überwiesen
im Dezember 1891.“


Krematorium, Mamortafel links
Krematorium, Marmortafel links

Links (nördlich) an der Außenwand des Krematoriums ist eine schwarze Marmortafel in einem fensterartigen Rahmen angebracht. Auf ihr ist zu lesen:

“Oh weiser Brauch der Alten,
das Vollkommne,

Das ernst und langsam die
Natur geknüpft,

Des Menschenbilds erhabne
Würde, gleich

Wenn sich der Geist, der wirkende
getrennt,

Durch reiner Flammen Thätigkeit
zu lösen!

GOETHE.


Ausführliches zum Ofenhaus

Bergfriedhof, Krematorium Luftaufnahme
Krematorium von oben (Foto: Stadt Heidelberg)

Direkt an die Halle des Krematoriums schließt sich dahinter das “Ofenhaus” (Leimbach 1892, S. 37) an. Ursprünglich gelangte man durch eine Tür im nördlichen Bereich über eine Treppe mit 24 Stufen etwa 4,50 Meter in die Tiefe bis zum Planum.
Bei Karl Leimbach, HD 1892, ist über den Verbrennungsofen zu lesen: “Der hier aufgestellte Apparat ist von dem schwedischen Oberst Klingenstierna konstruiert und unter dessen persönlicher Leitung vollendet worden; er bedeckt eine Grundfläche von 4,42 Meter Länge und 2,20 Meter Breite und hat eine Höhe von 4,33 Meter. In der Höhe von 2,20 Meter ist an der vorderen Seite ein Absatz und beträgt die Länge von hier ab aufwärts nur 3,90 Meter; auf dieser Höhe liegt auch der Zwischenboden, auf dem die Einführung der Leiche in den Verbrennungsraum stattfindet. Der im unteren Gelass liegende Teil des Apparates ist lediglich zur Heizung und Erzeugung heisser Luft bestimmt, während der obere Teil der Einäscherung dient.” (Karl Leimbach HD 1892, 40; s.u. Literatur / Quellen).


Krematorium, Kolumbarienfries
Krematorium, Kolumbarienfries

Zur Prüfung des Apparats wurden Teile eines Pferdes, die dem Gewicht eines Menschen entsprechen, kremiert. der Verbrauch von 250 Kilogramm Koks und die Gesamtdauer der Kremierung von 5 Stunden, bei der anschließenden 2. Kremierung von 90 Kiologramm Koks und 2 stunden 20 Minuten sind nicht einmal ansatzweise mit dem Kremieren von Leichen in damaliger Zeit zu vergleichen. (Leimbach 1892, 42f;). Wie heute alle Verbrennungsöfen folgt der Ofen von Klingenstierna dem Prinzip der “Selbstentzündung”, d. h. die Verbrennung findet nicht durch ein offenes Feuer statt sondern auf 800 bis 900 Grad Celsius erhitzte Luft bewirkt, dass der Leichnam durch Selbstentzündung verbrennt.

Im Phönix, Wien 1893, 73ff; (s.u. Literatur / Quellen) schreibt Karl Leimbach einen “Bericht über den Betrieb des Heidelberger Crematoriums im Jahre 1892”.
Leimbach bittet um Veröffentlichung der Aufzeichnungen im Phoenix, da sie auch die Wirtschaftlichkeit des Ofenprinzips nach Klingenstierna gegenüber anderen auf dem Markt befindlichen Systemen aufzeigt (Fa. Siemens): “ … dass eine solche Übersicht über den Betrieb während eines Jahres auf Grund a b s o l u t z u v e r l ä s s i g e r Aufzeichnungen im Interesse der Feuerbestattung selbst durchaus geboten ist indem nur dadurch ein richtiges Urteil über die Zweckmäßigkeit und die Vorzüge des einen oder anderen Systems gewonnen werden kann.“


Die erste Einäscherung im Heidelberger Krematorium am Vormittag des 23. Dezembers 1891 dauert 4 Stunden, die Vorheizzeit 4 Stunden u. 25 Minuten. Es werden 520 Kilogramm Koks verbraucht. Die Kosten für das Brennmaterial betragen 10,92 Mark, der Arbeitslohn beträgt 7 Mark. Im Anschluss findet die Verbrennung des Verstorbenen Joseph Werner aus Baden statt. Hier fällt die Vorheizzeit weg, der Verbrennungsvorgang dauert nur noch 2 Stunden und 15 Minuten. An Koks werden 130 Kilogramm verbraucht, es fällt kein weiterer Arbeitslohn an. Zwei Einäscherungen an einem Tag ist im Betriebsjahr 1892 nur ein Mal zu verzeichnen. Durch “Versuche” wie die “beste und sicherste Methode zu gewinnen” ist beträgt der Verbrauch an Koks 1892 durchschnittlich nur noch 350 Kilogramm je Kremierung, weniger wenn an darauffolgenden Tagen kremiert wird, mehr wenn “freie” Tage dazwischen liegen.

Vom 23. Dezember 1891 bis zum 31. Dezember 1892 werden insgesamt 60 Verstorbene im Heidelberger Krematorium eingeäschert. Sie wohnten nicht nur in Heidelberg sondern wurden aus anderen Städten nach Heidelberg zur Kremierung überführt. Die weitesten Überführungen finden aus Düsseldorf und Freiburg statt.
Ausführliche Tabelle mit detaillierten Angaben zu jeder der 60 Kremierungen in: Phönix, Wien 1893, 72ff; s.u. Literatur / Quellen.

Durch Verbesserung der Ofenkonstruktion und später Umstellung der Befeuerungstechnik auf Gas leistete der Verbrennungsofen rund 100 Jahre gute Dienste. Erst 1990 wurde er ausgebaut und an seiner Stelle zwei Elektroöfen installiert.

Am 9. Februar 2010 stimmt der Bauausschuss der grundlegenden Erneuerung der beiden Elektroeinäscherungsöfen zu.Heute sind die Arbeiten abgeschlossen.


Das Heidelberger Krematorium ist bis heute in Betrieb - eine Erfolgsgeschichte

2011 wird das Krematorium 120 Jahre alt und ist seit seiner “Einweihung” 1891 ununterbrochen bis heute in Betrieb. An dieser Stelle einiges zur Statistik:

Die 100. Kremierung im Heidelberger Krematorium findet bereits am 29. Oktober 1893 statt. Durch kontinuierliche Steigerung der Kremierungen von 53 Verstorbenen im Jahr 1893 auf über 150 zur Jahrhundertwende können wir im “Phönix” Wien 1901, Jg. 14, 417f; lesen : “Heidelberg. Die hiesige Zeitung bringt am 4.11.1901 die nachfolgende officiöse Notiz: “In der hiesigen Feuerbestattungsanstalt, welche unterm 23. December 1891 in Betrieb genommen wurde, wird heute Nachnittag die tausendste Leiche eingeäschert werden.””

Weiter wird berichtet, dass der Rückgang an Kremierungen im Heidelberger Krematorium im Jahr 1900 und 1901 auf die Inbetriebnahme der Krematorien in Offenbach und und nun auch Mannheim zurückzuführen ist. Weiter bei “Phoenix”: “Auch die Optimisten unter den Freunden der Feuerbestattung hätten kaum gedacht, dass innerhalb von kaum zehn Jahren 1000 Feuerbestattungen in ihrem Crematorium stattfinden würden.”


Bergfriedhof, Krematorium
Krematorium Bergfriedhof

Im Jahr 2010 hat das Heidelberger Krematorium 2.131 Einäscherungen zu verzeichnen (lt. Friedhofsverwaltung).

Das historische Heidelberger Krematorium ist bis heute, bei Nutzung modernster Technik, in Betrieb. Und auch heute, wie vor über 120 Jahren, wohnten die meisten Verstorbenen nicht in Heidelberg, sondern werden zur Einäscherung nach Heidelberg überführt. So tragen die Angehörige der Verstorbenen auf sehr praktische Weise zum Erhalt der unter Denkmalschutz stehenden und sich bis heute ununterbrochen in Betrieb befindlichen “Heidelberger Feuerbesttungs Anstalt” bei.


Literatur / Quellen

Stefan Fayans
Handbuch der Architektur, vierter Teil, 8. Halbband, Heft 3
Bestattungsanlagen

Leipzig 1907

Signatur Universitätsbibliothek Heidelberg: L 2669::4:8,3

Norbert Fischer
Vom Gottesacker zum Krematorium

Köln, Weimar, Wien 1996

Signatur Universitätsbibliothek Heidelberg: 96 A 7998

Franz Hartmann
Die Feuerbestattung
(Vortrag für den Verein “Die Flamme“)

Braunschweig 1895

Signatur Universitätsbibliothek Heidelberg: M 1428-5::1;;Kapsel

Friedrich Küchenmeister
Ueber Leichenverbrennung
(Vortrag gehalten am 8. April 1874 zum Besten d. Neustädter Gymnasial-Stipendienfonds)

Erlangen 1874

Signatur Universitätsbibliothek Heidelberg: 43,470

Karl Leimbach
Die Feuerbestattungs-Anstalt in Heidelberg,
Mit einer Einleitung von E. Vix, Darmstadt (1891)

Heidelberg 1892

Nicht in der Universitätsbibliothek Heidelberg; ein Exemplar beim: Landschafts- und Forstamt Heidelberg

Ernst Mushake (Schriftführer)
Die Friedhöfe in Heidelberg
Führer durch die christlichen und jüdischen Friedhöfe

Frankfurt/Main o. J. (1929)

Signatur Universitätsbibliothek Heidelberg: KG IV h 159

Rolf Thalmann
Urne oder Sarg?
(Dissertation Universität Basel 1975)

Bern 1978

Signatur Universitätsbibliothek Heidelberg: 82 P 199

Phoenix/3-4.1890-91
Blätter für facultative Feuerbestattung und verwandte Gebiete. Organ des Verbandes der Vereine deutscher Sprache für Reform des Bestattungswesens und facultative Feuerbestattung.

Wien 1888-1891

Signatur Universitätsbibliothek Heidelberg: P 9113-4 Gross RES::3-4.1890-91 Lesesaal Altstadt (für gedruckte Medien) – nicht alle Ausgaben der Jahrgänge vorhanden

Phoenix/5.1892
Blätter für facultative Feuerbestattung und verwandte Gebiete. Organ des Verbandes ...

Wien 1892 / 12 Ausgaben, 5. Jahrgang

Signatur Universitätsbibliothek Heidelberg: P 9113-4 Folio::5.1892

Phoenix/6.1893
Blätter für facultative Feuerbestattung und verwandte Gebiete. Organ des Verbandes ...

Wien 1893 / 12 Ausgaben, 6. Jahrgang

Signatur Universitätsbibliothek Heidelberg: P 9113-4 Folio::6.1893

Phoenix/13.1900
Blätter für facultative Feuerbestattung und verwandte Gebiete. Organ des Verbandes ...

Wien 1900 / 12 Ausgaben, 13.Jahrgang

Signatur Universitätsbibliothek Heidelberg: P 9113-4 Folio::13.1900

Phoenix/14.1901
Blätter für facultative Feuerbestattung und verwandte Gebiete. Organ des Verbandes ...

Wien 1901 / 12 Ausgaben, 14. Jahrgang

Signatur Universitätsbibliothek Heidelberg: P 9113-4 Folio::14.1901

Phoenix/15.1902
Blätter für facultative Feuerbestattung und verwandte Gebiete. Organ des Verbandes ...

Wien 1902 / 12 Ausgaben, 15. Jahrgang

Signatur Universitätsbibliothek Heidelberg: P 9113-4 Folio::15.1902

Henning Winter
Die Architektur der Krematorien im Deutschen Reich 1878-1918
Kasseler Studien zur Sepulkralkultur; Bd. 10

Dettelbach 2001

Signatur Universitätsbibliothek Heidelberg: 2002 B 829

Der Friedhofswegweiser - Diesseits und Jenseits
Regionalausgabe Heidelberg

2. Ausgabe, Leipzig 2012

Herausgeber und Redaktion: MAMMUT-VERLAG

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