Der Friedhof Grenzhof

Friedhof Grenzhof, Frauengestalt
Friedhof Grenzhof

Der Friedhof Grenzhof wurde im Jahr 1821 (Weisert 1966, S. 26) oder schon 1818 (Mushake 1929, S. 160) eröffnet. Bis dahin nutzte die rund 100 Einwohner zählende Gemeinde den Alten Friedhof in Wieblingen.

Die Namen auf den historischen Grabdenkmalen, hauptsächlich Schuh, Lüll und Treiber, erinnern an die Landwirte der damaligen Bauernhöfe.

Der Stadtteil Grenzhof wird 1935 eingemeindet, seither ist die Stadt Heidelberg für den Friedhof zuständig.

Bei Neu (1929, S.116 und Abb. S. 217) ist zu lesen: “Im Jahr 1926 errichtete der Grenzhof seinen Helden, die nicht wiederkehrten, einen würdigen Gedenkstein in schmucker Umgebung”. Es ist ungewöhnlicherweise ein Findling, der obere Bereich trägt eine in den Stein eingelassene, ovale Inschrifttafel aus weißem Marmor.


Literatur / Quellen

Ernst Mushake (Schriftführer)
Die Friedhöfe in Heidelberg
Führer durch die christlichen und jüdischen Friedhöfe

Frankfurt/Main o. J. (1929)

Signatur Universitätsbibliothek Heidelberg: KG IV h 159

Heinrich Neu
Aus der Vergangenheit von Wieblingen

Selbstverlag (HD 1929)

Signatur Universitätsbibliothek Heidelberg: B 5288-4-5

Hermann Weisert
1200 Jahre Wieblingen

in: Anlage zur “Ruperto-Carola, 18. Jhg., Bd. 40, Dezember 1966

Heidelberg 1966

Signatur Universitätsbibliothek Heidelberg: ZST 2657 B::18.1966,Nr 39-40